Dienstag, 20. September 2016

Wein und Menschen, Teil 7: Hermann Müller(-Thurgau)




Hermann Müller
By The original uploader was Martin Bahmann at German Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons
Viele Weine wurden nach Menschen benannt, nach ihren Züchtern etwa, wie die Scheurebe oder der Morio-Muskat oder nach anderen berühmten Personen, die etwas mit Wein zu tun hatten, wie etwa der Kerner.

Vor allem aber Rebenzüchtern wurde oftmals die Ehre zuteil Namensgeber für eine „ihrer“ Rebzüchtungen zu werden und so verdankt auch eine der wichtigsten Rebsorten Deutschlands, der Müller-Thurgau, seinen Namen seinem Züchter: Hermann Müller, genannt Müller-Thurgau.

Dienstag, 13. September 2016

Wein und Menschen, Teil 6: Peter Morio




Morio-Muskat
Morio-Muskat, Foto: Anja Kircher-Kannemann
Bacchus, Domina, Optima und natürlich Morio-Muskat, das sind die Rebenkinder des Peter Morio.
Peter Morio war ein echter Pfälzer, geboren am 6. Februar 1887 in Ranschbach bei Landau. In Speyer besuchte er das humanistische Gymnasium, studiert allerdings hat er an der Technischen Hochschule in München, wo er auch Mitglied von Aenania wurde, einer der bekanntesten katholischen Studentenverbindungen, die in der Zeit des Dritten Reiches verboten war.

Montag, 5. September 2016

Wein und Menschen, Teil 5: August Herold


By Joachim Köhler (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

1902 war es, genauer gesagt am 7. August, als der Landwirt und Weingärtner Josef Herold und seine Ehefrau Josefine, geb. Benz Eltern eines Sohnes wurden. Sie nannten ihn August. August war klug und erhielt die Möglichkeit eine höhere Schule in Ehingen an der Donau zu besuchen, wo er im Jahr 1921 sein Abitur machte. Zum Wintersemester des Jahres 1922 begann August Herold an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Stuttgart-Hohenheim sein Studium. Im Sommer 1925 verließ er die Hochschule als Diplom-Landwirt und ging zunächst in die Pfalz und von dort aus nach Naumburg an der Saale. Hier arbeitete er in der staatlichen Weinbauverwaltung, genauer gesagt in der Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Abteilung Rebenzüchtung. Am 1. August des Jahres 1928 übernahm er die Leitung der Württembergischen Anstalt für Rebenzüchtung und Rebenpropfung in Weinsberg. Gleichzeitig leitete er auch die Versuchs- und Wirtschaftsbetriebe in Offenau, Gundelsheim und Lauffen am Neckar.

Freitag, 26. August 2016

Weinrallye #101: Herzensweine



Weinrallye #101

Ein Beitrag zur Weinrallye #101: "Herzensweine" ausgerichtet von Paul Trutzkowski auf seinem Blog drunkenmonday.

Herzensweine

Es gibt solche Phasen im Leben, da schlägt Murphy unerbittlich zu, da fühlt es sich an, als wenn sich das Universum für jedes schöne und positive Erlebnis mit mindestens drei furchtbaren Erlebnissen rächen will – als ob es sagen will: Genieß die guten Stunden umso mehr, denn bald schon wird es anders kommen!
So eine Phase scheint in meinem Umfeld gerade Einzug zu halten.

Dienstag, 16. August 2016

Wein und Menschen, Teil 4: Immanuel Dornfeld


Immanuel Dornfeld
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Bevor nun jemand stutzt und sich wundert: Ja, wir reden hier von dem Mann, der der bekannten deutschen Rotwein-Neuzüchtung Pate stand, zumindest mit seinem Namen, denn persönlich getrunken hat Immanuel Dornfeld den nach ihm benannten „Dornfelder“ nie, denn er war schon beinahe 100 Jahre tot, als der Dornfelder durch August Herold 1955 gezüchtet wurde.

Montag, 1. August 2016

Weinbücher #1: Württemberger Weingeschichten




Was könnte besser zu einem Blog mit dem Namen „Weingeschichte-n“ passen, als die Vorstellung eines Buches, das den Begriff „Weingeschichten“ in seinem Titel trägt?
In diesem speziellen Fall sind es „Württemberger Weingeschichten“.
Denkt man an Württemberg, dann denkt man – als Nicht-Württemberger – an zwei Dinge: Zum einen an den wunderbaren Werbeslogan: „Wir können alles außer Hochdeutsch“ (das kann ich als Rheinländerin nur bestätigen) und natürlich an Wein. Das allerdings ist keine neue Erkenntnis, denn schon Friedrich Schiller stellte fest und fragte in seiner „Anthologie auf das Jahr 1782“: »Der Name Wirtemberg schreibt sich von Wirt am Berg. Ein Wirtemberger ohne Wein, kann der ein Wirtemberger sein?«

Freitag, 29. Juli 2016

Weinrallye #100 - 100 Sätze Weinrallye




Weinrallye #100

Die Weinrallye feiert ein großes Jubiläum, sie wird 100!

Eine enorme Zahl, gerade in der schnelllebigen Internetwelt. Seit 2007 gibt es sie nun schon diese Blogveranstaltung, die einmal im Monat stattfindet. Fast 10 Jahre, eine fast unvorstellbare lange Zeit.
In all den Jahren gab es eine Menge Höhen und auch Tiefen. Mehrfach stand die Rallye vor dem Aus, es wurde diskutiert und überlegt, ob das alles überhaupt noch einen Sinn macht, denn immer wieder gab es Teilnehmer und auch Ausrichter, die sich nicht an die Regeln hielten und immer wieder gab es Flauten in denen sich keine Ausrichter fanden und dennoch hat sie bis heute überlebt und wird nun in der 100. Ausgabe gefeiert.